Warum gerade Pferde?
Pferde sind hochsensible Tiere, die auf feinste Körpersignale reagieren. Sie spiegeln das Verhalten und die Emotionen des Kindes unmittelbar wider – und fördern dadurch Achtsamkeit, Präsenz und Selbstregulation. Das Kind erlebt sich als wirksam, angenommen und in Beziehung.
Kinder, die unter Konzentrationsproblemen, Unruhe oder emotionalen Herausforderungen leiden, profitieren oft nicht von klassischen Förderangeboten allein. Pferdegestützte Interventionen können hier eine wirkungsvolle und zugleich kindgerechte Ergänzung darstellen. Als staatlich geprüfte Ergotherapeutin und zertifizierte KKP®-Trainerin ist es mir wichtig, dass meine Angebote nicht nur sinnvoll, sondern auch wissenschaftlich fundiert sind.
Studien und Fachbeiträge belegen zunehmend die positiven Effekte pferdegestützter Interventionen auf Kinder mit Aufmerksamkeitsdefiziten, ADHS, emotionalen oder sozialen Schwierigkeiten:
📌 Studie Breitenbach et al. (2021): In einer Interventionsstudie mit Kindern mit ADHS zeigte sich nach nur 13 pferdegestützten Sitzungen eine deutliche Verbesserung in den Bereichen Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität. 🔗 Quelle: Breitenbach et al. in: motorik 1/2021, Reinhardt Verlag Zur Studie
📌 Studie Bönicke et al. (2024): Diese Pilotstudie untersuchte hormonelle Veränderungen bei pferdegestützten Aktivitäten. Sie beobachtete einen Anstieg des Oxytocinspiegels, was auf eine positive emotionale Bindung und Stressreduktion hinweist. 🔗 Quelle: Bönicke et al. in: motorik 2/2024, Reinhardt Verlag Zur Veröffentlichung
📌 Literaturreview Barzen (2020): Ein systematisches Review kommt zu dem Schluss, dass pferdegestützte Förderung Kinder ganzheitlich in ihrer emotionalen, sozialen und kognitiven Entwicklung unterstützen kann – auch wenn noch weitere Forschung erforderlich ist. 🔗 Quelle: Barzen, motorik 2/2020 Zum Artikel